Veranstaltungen
DVD release – Sexy Things
A Wall is a Screen
Du und Deine Welt – Wo leben wir hier eigentlich?
Die DU UND DEINE WELT, eine der bedeutendsten Verbraucherausstellungen in Deutschland, bietet Ausstellern und Besuchern seit 1955 ein attraktives Forum. Sie ist eine Verkaufs- und Informationsausstellung mit Erlebnisangebot für die ganze Familie. (Messe Hamburg, 2010)
Du und Deine Welt – Wo leben wir hier eigentlich? – eine der bedeutendsten Fragen in Hamburg St. Georg, bietet Bewohnern und Publikum einen attraktiven Abend in diesem spannenden Stadtteil. Filmabend und Stadtrundgang in einem, ein Erlebnisangebot für die ganze Familie. (A Wall is a Screen, 2010)
Auf den Wänden der Architekturen werden Kurzfilme projiziert, die sich mit dem Leben auf St. Georg und dessen Veränderungen auseinandersetzen. Wände werden zu Leinwänden, die Straße wird zum Kinosessel.
Do, 3. Juni, 22.30 Uhr, Treffpunkt: Borgesch (hinter dem Schauspielhaus,
Eingang Malersaal).
Die Teilnahme ist kostenlos.
HamburgerKino presents KinoKabaret 2010
Shortfilmers of the World unite and take over
Innerhalb von 48 Stunden kann man je zweimal schön ausschlafen, gesund frühstücken und dann seinen Herren zu Diensten sein, sich bis zu zwanzigmal mit dem Schätzchen zanken und nahezu unbegrenzt viele gesellschaftlich akzeptierte Dinge tun oder sich zumindest vornehmen. Das nennt man dann geregeltes Leben. Dafür sind andere Menschen da, die wir nicht oder kaum kennen. Jedenfalls nicht soo gut. Man kann all sowas aber auch bleiben lassen und stattdessen in derselben Zeit Kurzfilme planen, drehen, schneiden und vor allem: zeigen. Das heißt dann KinoKabaret. Dafür sind HamburgerKino und seine Verbündeten zuständig.
Vom 28. Mai bis 5. Juni treffen sich Schauspieler, Regisseure, Drehbuchschreiber, Cutter, Kameraleute und Musiker sowie selbstredend jeweils -innen, die gern mal (wieder) erleben möchten, welche Energien freigesetzt werden, wenn ein paar Dutzend No-Budget-Filmer aus aller Welt eine Woche Ausnahmezustand feiern und ihren Ideen und Obsessionen freien Lauf lassen, im Haus II&70 (Schulterblatt 73) zum KinoKabaret Hamburg 2010.
Diesmal gibt es wieder vier Runden, also viermal treffen, planen, drehen, schneiden und im Kino zeigen, was andere verpasst haben zu erleben. In der vierten Runde werden auch dieses Jahr ausschließlich Stummfilme produziert, die dann am Samstag, den 5. Juni, im Haus II&70 während der Vorstellung live vertont werden. Fühlt euch herzlichst eingeladen, mitzumachen und gepflegt durchzudrehen. Um den Rest kümmern wir uns.
Die weiteren Meetings sind dann immer am Morgen nach einer Vorstellung im Haus II&70 – man / frau kann natürlich jede Runde neu einsteigen!
Di, 1. Juni, 22.15 Uhr, zeise 1 /// Do, 3. Juni, 20 Uhr, Uebel & Gefährlich /// Sa, 5. Juni, 19 Uhr, Haus III&70 – Stummfilmscreening mit Live-Vertonung! /// So, 6. Junii, 20 Uhr, Lichtmeß
Kurzfilm im Internet
Wo ist die gute Stube im virtuellen Raum?
Längst hat das Internet die Realität traditioneller Auswertungskanäle wie TV, DVD und Kino mitsamt ihren Erlösmodellen um seinen virtuellen Raum erweitert. Fraglos schafft es ein Kurzfilm leichter ins Netz als ins Kino und erreicht somit ein größeres Publikum. Aber wie sieht es mit finanziellen Rückflüssen aus? Wie und wo ist eine sorgfältige, wertschätzende Platzierung und Auswertung von hochwertigen Kurzfilmen möglich? Welche Modelle gibt es, die den einzelnen Kurzfilm aus der Masse an Content als einzigartiges Produkt hervorheben? Maike Mia Höhne (Berlinale Shorts, Internationale Filmfestspiele Berlin) diskutiert diese Fragen mit dem Publikum und internationalen Experten aus der Branche: Mathieu Boucher (The Auteurs), Catherine Colas (arte), Christian Füllgraf (Medienanwalt und Onlinefilm AG) und Gerhard Wissner (Festivalleiter des Kasseler Dokumentarfilm- und Videofests, einem Projektpartner von mediaartbase.de).
Fr, 4. Juni, 11 Uhr
Filmschule Hamburg Berlin e.V., Filmhaus Friedensallee 7, 2. Stock
Die Veranstaltung findet auf deutsch und englisch statt und ist kostenlos.
Kopfkino
Der Vortrag Kopfkino von Juliane Dummler gibt eine Einführung in das Wesen und die Wirkungskraft von VFX bei der Verdeutlichung innerer menschlicher Zustände.
Das Kinoerlebnis wird als ›künstlicher‹, kollektiver Traum betrachtet, als der Ort, an dem die äußeren und inneren Bilder in vielfacher Weise in Wechselbeziehung treten. Für die Versinnbildlichung von Gedanken, Träumen und seelischen Defekten haben sich Filmemacher seit Anbeginn des Kinos gerne der Trickaufnahme bedient, nunmehr hat die Grenzaufhebung zwischen abgefilmten, abfilmbaren und synthetisch generierten Ereignissen in den letzten Jahren ihre Vollendung gefunden. Nach einem kurzen historischen Überblick werden zwei ausgewählte Fallbeispiele behandelt.
Juliane Dummler veröffentlichte »Das montierte Bild« im UVK-Verlag. Nach ihrer Professur für Postproduktion an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, Campus Köln ist sie seit 2009 Zweite Studiengangsleiterin an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin (dffb).
Fr, 4. Juni, 14 Uhr
Filmschule Hamburg Berlin e.V., Filmhaus Friedensallee 7, 2. Stock
Die Veranstaltung findet auf deutsch statt und ist kostenlos. Dauer: 45-50 Minuten
Verwertungsgesellschaften und Künstlersozialkasse
Die grossen Unbekannten
Infoveranstaltung zu Rechten und Pflichten im Rahmen künstlerischen Schaffens.
Was verbirgt sich hinter der Künstlersozialkasse? Warum werde ich Mitglied in der Künstlersozialkasse? Was bringt mir diese Mitgliedschaft? Warum muss ich als Produzent Abgaben an die Künstlersozialkasse zahlen?
Was machen Gema, GVL, VG-Wort und die anderen Verwertungsgesellschaften? Wann und warum muss ich als Produzent und Veranstalter Gebühren zahlen? Wie kann ich herausfinden, ob ein Musiktitel, den ich als Soundtrack für meinen Film nutzen möchte, gema-pflichtig ist?
Fragen über Fragen, die die meisten Künstler und Produzenten betreffen. Künstlersozialkasse und Gema sind Institutionen, denen zwar die meisten Filmschaffenden irgendwann berufsbedingt begegnen, aber die wenigsten sind mit den juristischen Aspekten künstlerischen Schaffens vertraut. Die beiden Rechtsanwälte Bettina-Axenia Bugus und Wilhelm Schulte Hemming, Kanzlei Brehm & von Moers (www.bvm-law.de), werden juristisches Halbwissen in Durchblick verwandeln, Verwertungsgesellschaften und Künstlersozialkasse vorstellen und Fragen beantworten.
Fr, 4. Juni, 16 Uhr
Filmschule Hamburg Berlin e.V., Filmhaus Friedensallee 7, 2. Stock
Die Veranstaltung findet auf deutsch statt und ist kostenlos.
HD gedreht – was nun?
Mit immer preiswerteren und immer besser auflösenden Kameras hat die Anzahl der Filmemacher, die hoch aufgelöst digital drehen, enorm zugenommen. Doch wie bringt man all die Informationen möglichst verlustfrei auf die Kinoleinwand:
auf Film, auf Blue Ray, auf Festplatte, verschlüsselt oder unverschlüsselt? Leider gibt es keine absolute, sondern nur individuelle Lösungen. Martin Heckmann und Gero Trusch werden in dieser Infoveranstaltung Orientierung bieten, indem sie Infos zum Thema Ausbelichtung auf Film und zum Digital Cinema Package Standard geben und auf Verbreitung, Qualitätsunterschiede und Kosten zu sprechen kommen.
Gero Trusch ist Inhaber und Workflow-Spezialist der Firma SKYeditorial Film & TV Postproduktion.
Martin Heckmann ist Filmemacher und Inhaber der Agentur für Neue Medien HECKMANN UND THIELE. Er betreut das digitale Kinoprojekt XK.SHORTS im Rahmen der Verleihaktivitäten der KurzFilmAgentur Hamburg.
Fr, 4. Juni, 18 Uhr
Vorführung, Filmhaus Friedensallee 7, 1. Stock
Die Informationsveranstaltung ist kostenlos und findet in deutscher Sprache statt.